Prosit Neujahr!

Glücksbinger 2014Prost Neijohr!
e Brezel wie e Scheiertor,
e Kuche wie e Ofeplatt
do wern mir all mitnanner satt!

Meine Mami und ich wünschen Euch für 2014 ALLES GUTE!
Mögen Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und Reichtum Euch auf Eurem Weg durchs Jahr ein stetiger Belgleiter sein.

Meine Mami hat für den Jahreswechsel ein paar Glücksbringer gehäkelt:

SchornsteinfegerSCHORNSTEINFEGER: Etwas Asche vom schwarzen Mann im Gesicht soll Glück bringen. Der Ursprung dieses Aberglaubens stammt aus dem Mittelalter, als Häuser leichter und häufiger Feuer fingen als heute und wenn der Kamin verstopft war, konnte weder Essen gekocht werden noch das Haus beheizt werden. Durch die Reinigung des Kamins brachte der Schornsteinfeger das Glück wieder ins Haus zurück

GLÜCKSKleeKLEE: Bei den Kelten sollte Klee bösen Zauber abwehren und seinem Besitzer magische Kräfte verleihen. Bis heute ist er Irlands Nationalsymbol. Im Mittelalter wurde vierblättriger Klee in die Kleidung genäht, um den Reisenden vor Unglück zu bewahren. Der nach Legende hat Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies eines mitgenommen. Derjenige der ein solches dann findet, hat auch ein kleines Stück vom Paradies gefunden. Zudem soll ein vierblättriges Kleeblatt jedes Heil vervielfältigen.

GlücksschweinschenGLÜCKSSCHWEIN: Für die germanischen Völker war der Eber ein heiliges Tier. Aus diesem Grund ist es oft ein Zeichen für Fruchtbarkeit, Stärke, Wohlstand und Reichtum, da es Nahrung symbolisiert und wer sprichwörtlich „Schwein“ hat, gilt als Glückspilz.

Pilz

GLÜCKSPILZ: Der Fliegenpilz, vermutlich wurde er wegen seiner psychoaktiven Wirkung mit Zauberei in Verbindung gebracht, aber auch sein extravagantes Aussehen könnte ihn bei seiner Popularität als Glücksbringer unterstützt haben.

GLÜCKSKÄFER: Heutzutage gilt nur noch der Marienkäfer als Glücksbote. Ursprünglich brachte jeder Käfer Glück – wenn er denn mit der linken Hand gefangen und in der Hosentasche aufbewahrt wurde. Er gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher auch sein Name. Er beschützt die Kinder und soll Kranke heilen, sofern er ihnen zufliegt. Der Marienkäfer darf nie abgeschüttelt oder gar getötet werden, da man ansonsten das Unglück anzieht.

HufeisenHUFEISEN: In den Vorstellungen vieler Völker gilt es als Abwehrmittel von Unheil. Als dauerhaftes Glückssymbol sollte es aber mit der Öffnung nach oben aufgehängt werden, denn sonst fällt dem Aberglauben zufolge das Glück heraus. Ein anderer Brauch ist es auch, das Hufeisen mit einem Nagel über der Tür aufzuhängen, so soll das Hufeisen dem Teufel auf den Kopf fallen, wenn er in Menschengestalt das Haus betreten will.

centGLÜCKSPFENNIG: Der Glückspfennig oder Cent ist ein Symbol für Reichtum. Das Glücksgeld ist ein alten Brauch dem zufolge die erste Münze, die einem jungen Erdenbürger vom Taufpaten geschenkt und sorgfältig aufgehoben wird. Und mit dem Hexen vertrieben werden sollten, wenn man ihn an die Stalltür genagelt oder mitgeführt hat. Daraus hat sich der Glückspfennig entwickelt. Der Aberglaube überlebte die Euro-Einführung, der Name „Glücks-Cent“ setzte sich aber im Sprachgebrauch nicht durch.

BrezelUnd NEUJAHRSGEBÄCK gab´s natürlich auch: nach altem Brauch ist das eine Hefekranz oder eine Neujahrsbrezel als Glücksbringer und sorgt angeblich für Gesundheit und Wohlstand.

bis bald Euer Leopold

Quelle:
http://www.brauchtumsjahr.de
http://www.sueddeutsche.de

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