Maneki-Neko

Heute geht es um einen anderen Glücksbringer und zwar um die Japanische ManekiNeko oder auch Manekineko (japanisch: 招き猫  was wörtlich bedeutet: herbei winkende Katze) Die Glückskatze auf dem Foto hat meine Mami selbst entworfen und gehäkelt, einfach weil es ihr Spass macht und sie die Glückskatze nicht so bekam wie sie es wollte.

Die ManekiNeko wird auch Lucky Cat oder auch  WinkeKatze genannnt. Sie unterscheidet sich in ihrer Form und in Ihrer Farbe in der Bedeutung:

glückskatze und heidelberg

ROT steht für die Liebe
GRÜN  für Gesundheit und Erziehung
SCHWARZ hält gesund und Böses fern
GOLD für Wohlstand und Reichtum 
WEISS für Reinheit und positive Ereignisse
ROSA für Liebe, Beziehungen, Romantik
und SILBER für Wunscherfüllung.
eine Dreifarbige Katze wird als Glücksbringer angesehen, auch weshalb eine dreifarbige Maneki-neko besonders viel Glück und Wohlstand verspricht.

So hat auch die Geste des Winkens eine Bedeutung:
Hebt die Maneki-neko die linke Pfote, ruft sie Käufer und Besucher herbei,
Hebt sie die rechte Pfote, winkt sie Glück und Wohlstand herbei
und mit beide Pfoten beschützt sie Geschäft und Haus.Je höher sie ihre Pfoten hebt, desto mehr Glück oder Kunden soll sie anlocken.

Die Herkunf der Glückskatze lässt sich nicht mit bestimmtheit feststellen, um ihre Entstehung ranken drei Legenden

  • Die erste Geschichte erzählt von einer wunderschönen und wohlhabenden Geisha, die eines Tages die Toilette aufsuchte und überraschend von ihrer geliebten Katze angefallen wurde. Das Tier kratzte und schrie so fürchterlich, dass man Angst bekam, sie sei tollwütig geworden und der zu Hilfe eilende Hausbesitzer schlug ihr mit seinem Schwert den Kopf ab. Doch noch während der Kopf in hohem Bogen in die Toilette flog, biss er der dort lauernden Giftschlange in den Kopf und rettete so die Geisha. Diese war über den unnötigen Verlust ihres geliebten Haustieres sehr betrübt und so schenkte ihr der Hausbesitzer zum Trost eine Keramikfigur in Gestalt der verstorbenen Katze.
  • Eine weitere Legende berichtet von Ii Naosuke, dem Oberhaupt der Ii-Familie, welcher im 17. Jahrhundert ebenfalls den Tempel von Gōtoku-ji aufsuchte. Er  war der Erzählung zufolge auf dem Heimweg von der kaiserlichen Falknerei, als er in einen Platzregen geriet. und sich unter einen großen alten Baum stellte da bemerkte er plötzlich ganz in der Nähe einen alten ärmlichen Tempel. Und direkt vor desesen Eingangstor saß eine Katze und diese schien ihm aufgeregt zuzuwinken, und als er auf sie zueilte, fuhr geradewegs hinter ihm ein Blitz in den Baum, welcher ihn nur knapp verfehlte. Aus Dankbarkeit heraus spendete Ii Naosuke dem ärmlichen Tempel viel Geld macht ihn zum Familientempel und rettete ihn so vor der drohenden Schließung.
  •  Eine alte arme Frau aus Imado musste ihre Katze verkaufen. Kurz danach erscheint ihr die Katze im Traum und riet ihr Katzen aus Ton herzustellen. Die alte Frau töpferte naturgetreue Nachbildungen ihres Lieblinges, verkaufte so die ersten Winkekatzen aus Ton und wird dadurch reich und glücklich.

So das war jetzt ein kurzer Überblick über die Geschichte der Maneki-neko, der Glückskatze.
In diesem Sinne wüsche ich Euch viel Glück und sage bis bald

Euer Leopold

PS: mehr gehäkelte Glückskatzen findet Ihr auf der Seite Mami’s Handarebeiten, dort findet Ihr einen Link zu Dawanda, wo Ihr die Katzen auch bestellen könnt.

Quellen:
Winkekatze Info: http://www.winkekatze.info
Wikepedia:  http://de.wikipedia.org/wiki/Maneki-neko

Gänseblümchen

Ein Blumengruß von Mutter Natur am 4. Januar 2014

Foto 04.01.14 14 39 50a Man sollte kaum glauben, dass es Mitten im Winter ist. Auf der Wiese am See und vor den Häusern strecken Gänseblümchen ihre Köpfchen ins Licht.

Gänseblümchen
Gänseblümchen, mein Entzücken,
schon als Kind durft ich dich pflücken,
niemand hat mir das verwehrt.
Rosen, Nelken, Anemonen
galt es immer sehr zu schonen,
denn sie waren sehenswert.

Gänseblümchen, so bescheiden,
manche können dich nicht leiden,
weil du ihren Rasen störst.
Anspruchslos und ohne Dünger
wächst du, ohne grünen Finger,
nichts ist, was du selbst begehrtst.

Kleine Blume in der Wiese,
keine ist so lieb wie diese,
seht sie euch nur richtig an:
feines Sternchen voller Strahlen,
keiner muss dafür bezahlen,
weil sie sich das leisten kann.

von Gisela Kandler

Auf diesem Weg noch einen schönen Restsonntag

Euer Leopold

Prosit Neujahr!

Glücksbinger 2014Prost Neijohr!
e Brezel wie e Scheiertor,
e Kuche wie e Ofeplatt
do wern mir all mitnanner satt!

Meine Mami und ich wünschen Euch für 2014 ALLES GUTE!
Mögen Gesundheit, Glück, Liebe, Erfolg und Reichtum Euch auf Eurem Weg durchs Jahr ein stetiger Belgleiter sein.

Meine Mami hat für den Jahreswechsel ein paar Glücksbringer gehäkelt:

SchornsteinfegerSCHORNSTEINFEGER: Etwas Asche vom schwarzen Mann im Gesicht soll Glück bringen. Der Ursprung dieses Aberglaubens stammt aus dem Mittelalter, als Häuser leichter und häufiger Feuer fingen als heute und wenn der Kamin verstopft war, konnte weder Essen gekocht werden noch das Haus beheizt werden. Durch die Reinigung des Kamins brachte der Schornsteinfeger das Glück wieder ins Haus zurück

GLÜCKSKleeKLEE: Bei den Kelten sollte Klee bösen Zauber abwehren und seinem Besitzer magische Kräfte verleihen. Bis heute ist er Irlands Nationalsymbol. Im Mittelalter wurde vierblättriger Klee in die Kleidung genäht, um den Reisenden vor Unglück zu bewahren. Der nach Legende hat Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies eines mitgenommen. Derjenige der ein solches dann findet, hat auch ein kleines Stück vom Paradies gefunden. Zudem soll ein vierblättriges Kleeblatt jedes Heil vervielfältigen.

GlücksschweinschenGLÜCKSSCHWEIN: Für die germanischen Völker war der Eber ein heiliges Tier. Aus diesem Grund ist es oft ein Zeichen für Fruchtbarkeit, Stärke, Wohlstand und Reichtum, da es Nahrung symbolisiert und wer sprichwörtlich „Schwein“ hat, gilt als Glückspilz.

Pilz

GLÜCKSPILZ: Der Fliegenpilz, vermutlich wurde er wegen seiner psychoaktiven Wirkung mit Zauberei in Verbindung gebracht, aber auch sein extravagantes Aussehen könnte ihn bei seiner Popularität als Glücksbringer unterstützt haben.

GLÜCKSKÄFER: Heutzutage gilt nur noch der Marienkäfer als Glücksbote. Ursprünglich brachte jeder Käfer Glück – wenn er denn mit der linken Hand gefangen und in der Hosentasche aufbewahrt wurde. Er gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher auch sein Name. Er beschützt die Kinder und soll Kranke heilen, sofern er ihnen zufliegt. Der Marienkäfer darf nie abgeschüttelt oder gar getötet werden, da man ansonsten das Unglück anzieht.

HufeisenHUFEISEN: In den Vorstellungen vieler Völker gilt es als Abwehrmittel von Unheil. Als dauerhaftes Glückssymbol sollte es aber mit der Öffnung nach oben aufgehängt werden, denn sonst fällt dem Aberglauben zufolge das Glück heraus. Ein anderer Brauch ist es auch, das Hufeisen mit einem Nagel über der Tür aufzuhängen, so soll das Hufeisen dem Teufel auf den Kopf fallen, wenn er in Menschengestalt das Haus betreten will.

centGLÜCKSPFENNIG: Der Glückspfennig oder Cent ist ein Symbol für Reichtum. Das Glücksgeld ist ein alten Brauch dem zufolge die erste Münze, die einem jungen Erdenbürger vom Taufpaten geschenkt und sorgfältig aufgehoben wird. Und mit dem Hexen vertrieben werden sollten, wenn man ihn an die Stalltür genagelt oder mitgeführt hat. Daraus hat sich der Glückspfennig entwickelt. Der Aberglaube überlebte die Euro-Einführung, der Name „Glücks-Cent“ setzte sich aber im Sprachgebrauch nicht durch.

BrezelUnd NEUJAHRSGEBÄCK gab´s natürlich auch: nach altem Brauch ist das eine Hefekranz oder eine Neujahrsbrezel als Glücksbringer und sorgt angeblich für Gesundheit und Wohlstand.

bis bald Euer Leopold

Quelle:
http://www.brauchtumsjahr.de
http://www.sueddeutsche.de

Erinnerung

mein Bär und ich

Wenn Ihr auf das alte Foto da schaut, seht ihr meine Mami als Kind mit ihrem Bär, so hat sie ihn genannt, den großen Teddy auf dem Foto. Sie hat mir erzählt, dass er immer wenn es ging dabei sein musste, was bei seiner Größe nicht leicht war, er war ja fast größer als meine Mami und ohne ihn konnte sie auch nicht einschlafen. Aber so wie auch meine Mami älter wurde, so wurde auch ihr Bär älter und er fing an seine Sägespäne und Holzwolle zu verlieren, mit denen er gefüllt war. Irgendwann war er denn plötzlich nicht mehr da und meine Mami war sehr traurig, sie wollte auch nie mehr einen Teddy haben. Heute bin ich da, mich hat meine Mami selbst gemacht und auch wenn ich älter werde, Holzwolle und Sägespäne kann ich keine verlieren, da ich ja mit Füllwatte ausgestopft bin. Ach ja, in der Vitrine, da sitzt noch ein kleiner rosa Teddy, da muss ich sie mal fragen wer das ist und wenn ich es weiß werde ich’s euch natürlich schreiben und mal sehen vielleicht macht meine Mami, auch ein Foto wo ich mit ihm zu sehen bin.

Das war’s für heute, ich wünsche Euch noch einen schönen Samstag

Euer Leopold

 

Ich bin Leopold

Gcropped-leopold-klein.jpgestatten, mein Name ist Leopold und ich bin wie Ihr sehen könnt ein kleiner gehäkelter Teddy. Das Licht der Welt erblickte ich an Weihnachten 2013, genauer gesagt am 24.Dezember, in Mannheim und ich bin der erste Teddy, denn meine Mami gehäkelt hat,

Dank der tollen Häkelanleitung von ami loves gurumi. Ich bin aus Wollresten entstanden und das gibt mir einen besonderen Charme, sagt Mami und nannte mich deshalb Leopold. Da sie mich so putzig findet bekam ich auch gleich noch einen weihnachtlichen rot/grünen Schal und ein paar Sockenstiefel gehäkelt, weil doch Weihnachten ist.

Wie ich nun so vor ihr sitze, noch selbst ganz verwundert über mein entstehen, sagt meine Mami: „Leopold, ich werde Dir Mannheim, das Delta, den Odenwald und die Welt da draußen zeigen, ich werde Bilder von Dir machen, wie Du die Welt entdeckst und Du wirst dann in Deinem Blog darüber schreiben.“

Uuups, was soll ich machen, was ist ein Blog, was ist schreiben? Das hab ich meine Mami auch gefragt. Da hat sie gelacht und gemeint:“ Leopold nur keine Panik, ich helfe dir dabei und du wirst sehen, es wird dir unheimlichen Spaß machen“

So sitze ich nun hier und schreibe, mit Mamis Hilfe, meinen ersten Blogeintrag, damit ihr mich kennen lernt.

Ich bin nicht ganz so alleine, denn da sind noch Eusebia, die Eule, und Isidor der Fuchs, meine Mitbewohner sind alle wie ich Erstlingswerke, Mami nennt es Prototypen, weil sie Ihre Probewerke sind und wie ich sind sie nicht zu verschenken.

Eusebia und Isidor sind aus gleichem dicken Garn und auch von der gleichen Farbe und beide haben kleine Schals um wie ich, weil es doch Winter und kalt draußen ist.

So dass war’s jetzt für Erste und Heute.

 Und wenn’s auch Welten mäßig vorerst nur hier im weiteren Umkreis ist, es ist ja alles neu für mich und ihr müsst bedenken wie klein ich doch bin.

 Euer Leopold